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23/10/2002: Das charmante SaarbrückenSaarbrücken, die Landeshauptstadt von Saarland, ist eine bezaubernde Stadt mit einer gastfreundlichen Bevölkerung. Die Saar (die der Stadt und dem Land den Namen gegeben hat) ist ihr charakteristisches Merkzeichen. Indem er die Stadt durchkreuzt, hat der Fluβ eine schöne Landschaft von Brücken und Gärten an seinen Ufern hervorgerufen. Indem es sehr ruhig und fast
klein für eine Hauptstadt ist, bewahrt Saarbrücken das Dasein einer Stadt aus
dem Inneren, obwohl es gleichzeitig auch das politische und kommerzielle Zentrum
des Landes ist. Ich stelle mir vor, dass es ein guter Platz zum Leben ist, da er
die Ungezwungenheit des Handels, der Freizeit und der Erziehung mit der Ruhe und
Sicherheit kleiner Städte vereinigt. Obwohl es nicht sehr von ausländischen Touristen
besucht wird, hat Saarbrücken viele Anziehungspunkte. Unter ihnen die
historischen Gebäude mit schönen Ausgaben deutscher Architektur und der schönen
Landschaft, die die Saar in der Stadt hervorbringt. In der Nähe der französischen
Grenze gelegen, ist es auch möglich, die französische Atmosphäre (und den
Geschmack) in ihren Brasserien und Bistros zu spüren. Die Bahnhofstraße ist die Hauptader der Stadt; sie
verbindet wichtige Punkte wie den St. Johanner-Markt die Saar und den Bürgerpark.
Es wird gesagt, dass sie wahrscheinlich die älteste Straβe von Saarbrücken
ist; ihre Entstehung führt auf das alte Römische Reich zurück, als die Route
Straβburg-Trier entstand. Heute liegen die Geschäfte an dieser Straβe,
die Cafés, die Kunstgalerien und die Fuβgängerzone. Sie wurde 1994
rekonstruiert, um eine Zone für Einkäufe und Muβestunden zu schaffen; die
Bahnhofstraβe fügte neue und moderne Einrichtungen ihrer
charakteristischen Vergangenheit hinzu. Wer ein biβchen Aufregung will, findet sie auf dem St. Johanner-Markt, am Treffpunkt in der Stadt. Um den Brunnen herum, der 1760 entstand, eines der Symbole der Stadt, treffen sich die Leute, um zu erzählen, ganz besonders an sonnigen Nachmittagen im Sommer. An diesem Platz installierten sich Boutiquen, Bistros und Cafés, in typischen Häusern, einige aus dem XVI. Jahrhundert. Hier merkt man, dass man wirklich in einer Stadt an der Grenze mit Frankreich ist. Noch in der Fuβgängerzone konnte ich andere schöne touristische Plätze feststellen: das Bürgermeisteramt und die Kirche St. Johann. Mit gotischen Merkmalen, vermischt mit deutschem Renaissancestil, ist das Bürgermeisteramt so schön, dass ich nicht aufhören konnte, es anzusehen. Es ist nicht zum Verwundern, schlieβlich wurde das Gebäude von dem Architekten Georg Ritter von Hauberrisser entworfen, derselbe der das Projekt des Bürgermeisteramtes in München unterschrieben hat (atemberaubend). Das Bürgermeisteramt von St. Johann wurde von 1897 - 1900 erbaut, zusammen mit der Kirche gleichen Namens und dem Postgebäude, und vollendet somit die historische und symbolische Markierung der Stadtbegründung. Noch am rechten Ufer der Saar gelegen, ist der Bürgerpark, auch eine Besonderheit. Er wurde 1989 vollendet und befindet sich an einem Kohlenablagerungsplatz. Der Park wurde entworfen und geschaffen auf der Grundlage von Material aus dem alten Hafen. Dort wurde auch ein wichtiges und modernes Konventionszentrum gebaut. Wenn man über eine der Brücken geht, die über die Saar führen, kommt man auf die andere Seite der Stadt. Das Parlamentsgebäude ist am Ufer des Fluβes gelegen. Während meines Besuches in der Stadt hatte ich die Gelegenheit, das Parlament von Saarbrücken kennenzulernen und einer Sitzung in Spanisch über das politische System Deutschlands beizuwohnen. Das Parlament hat 51 Abgeordnete von den Parteien SPD und CDU. Wer es nicht weiβ, der aktuelle deutsche Kanzler gehört der SPD an. Ein Merkmal der deutschen Politik ist es, zu deszentralisieren, d.h. jedes Land hat Autonomie, seinen Regierungspräsidenten zu haben, sein Abgeordnetenhaus und seine Minister. Die nicht autonomen Gesetze beziehen sich auf die Polizeiaufsicht und auf die Erziehung. In der Nähe des Abgeordnetenhauses findet man das alte Schloβ der Stadt, das Saarbrückener Schloβ. Es liegt auf einem Felsen am Ufer der Saar; das Schloβ wurde 999 erbaut. Danach ging es durch aufeinanderfolgende Rekonstruktionen in verschiedenen Stilen, inmitten der unruhigen Vergangenheit von Saarbrücken. Das Gebäude hatte auch schon verschiedene Funktionen. Ursprünglich wurde es als Schloβ bewohnt, danach war es ein Verwaltungszentrum und war sogar Gefängnis der Gestapo im nazistischen Deutschland. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Schloβ im zeitgenössischen Stil wieder rekonstruiert; im April 1989 erfolgte die Wiedereröffnung. Wiederum in der Nähe des Schloβes ist ein anderer Punkt von Saarbrücken, der gewürdigt werden kann und muβ, der Ludwigsplatz. Das Besondere an diesem Platz ist die Ludwigskirche, die aus dem XVIII.Jahrhundert stammt und eine der schönsten evangelischen Kirchen Deutschlands ist. Der Ludwigsplatz zeigt Spuren vom Barock-Stil in der Architektur der Stadt. Mein Spaziergang ging seinem Ende zu, aber er hat sich gelohnt. Saarbrücken ist eine sehr sympathische und einladende Stadt mit ihren breiten Bürgersteigen aus Kopfsteinpflasterung, den vielen Brücken und wenigen hohen Hochhäusern. So nahe an Frankreich gelegen, hat es ein wenig vom Charme des benachbarten Landes, ohne den Anstrich deutscher Tüchtigkeit zu verlieren. Bilder: - die Hauptbrücke über die Saar: 1,
2,
3 - Ansicht vom Parlament vom Saarland (von außen
und von innen):
1,
2 - Stadtwappen:
1
- Stadtbrunnen: 1 - Basilika von San Giovanni: 1 - Theater: 1 - Schloß von Saarbrücken: 1,
2 - Saarkran: 1 - Bürgermeisteramt von St. Johann: 1 - Kathedrale von St. Johann: 1,
2 - Bürgerpark: 1 von Traduzca übersetzt |